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Tashkent, Uzbekistan

Fabrik-Küche Taschkent

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About the Object

Architect

S. Tscherniawski (in einer Quelle von 1983: "Ingenieur Tschernewski")

Year Built

1934

Architectural Style

Constructivism

Address

На месте бывшего Куриного базара, Ташкент (снесена в 2012 г.)

Object Type

Public Building

Pavel Kos
Pavel Kos
9/29/2026🇷🇺 RU
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Mittagessen für fünfeinhalbtausend

Anfang der 1930er Jahre sollte der Alltag von der Küche befreit werden. Gekocht werden sollte nicht von jedem Haushalt, sondern von der Stadt, und dafür wurden Fabrikküchen gebaut. Die Taschkenter Fabrikküche entstand anstelle des ehemaligen Hühnerbasars. Sie arbeitete an zwei Fronten: Sie verpflegte die Stadtbewohner in ihrem eigenen Saal und schickte Mittagessen an die Arbeiter der städtischen Betriebe. Nach der Beschreibung des Architekturhistorikers Schukur Askarow war das Gebäude für 1500 gleichzeitig speisende Personen und für 5500 Mittagessen täglich ausgelegt. Es war vertikal wie eine Produktion organisiert: Im Keller wurden Lebensmittel gelagert und vorbereitet, im Erdgeschoss gekocht, im zweiten Stock befand sich der Speisesaal, und im Sommer betrieb man auf dem Dach einen SommerSpeisesaal. Zwei Baukörper standen in L-Form und umschlossen einen Hof, während sich an der der Stadt zugewandten Ecke eine Rotunde erhob. Bereits 1983 wurde über sie geschrieben, dass das runde Volumen mit dem auskragenden zweiten Obergeschoss die Kreuzung mehrerer Hauptverkehrsstraßen gelungen ordnete. Als Autor wird in verschiedenen Quellen mal der Ingenieur Tschernjewski, mal der Architekt S. Tschernjawski genannt; auch beim Baujahr gibt es Abweichungen von 1933 bis 1934. Askarow hielt dieses Gebäude hinsichtlich Typologie und Komposition nicht nur für Zentralasien, sondern für die gesamte Sowjetunion für einzigartig. Es stand fast achtzig Jahre lang und wurde 2012 abgerissen.

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